Neue Bundesförderung für effiziente Gebäude (BEG)

Seit dem 1. Januar 2024 ist das Förderprogramm “Bundesförderung für effiziente Gebäude” (BEG) in Kraft, welches den Umstieg auf erneuerbare Energien bei der Installation neuer Heizungssysteme verpflichtend macht. Dies soll eine schrittweise Umstellung auf klimafreundliche Wärmeversorgung ermöglichen, die mittel- bis langfristig sowohl kostengünstig als auch stabil ist.

Förderübersicht und Kombinations­möglichkeiten

Die Förderlandschaft im Jahr 2024 ist vielfältig und bietet verschiedene Kombinations­möglichkeiten von Zuschüssen und Boni. So können Hausbesitzer neben der Basisförderung für Heizungstechniken wie Wärmepumpen, Biomasseheizungen, Solarthermieanlagen, Brennstoffzellenheizungen oder wasserstofffähige Heizungen auch einen Geschwindigkeitsbonus, einen Einkommensbonus sowie einen Effizienzbonus in Anspruch nehmen.

Förderung für Einzelmaßnahmen

Neben den umfangreichen Förderprogrammen für komplette Sanierungen bietet die Bundesregierung auch Unterstützung für einzelne Sanierungsmaßnahmen an. Dazu gehören Zuschüsse und Förderkredite für die neue Heizung sowie für die Optimierung bestehender Heizsysteme.

Zusammenfassung der wichtigsten Änderungen

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Ein Überblick über die wichtigsten Änderungen in der Förderlandschaft ab 2024 zeigt, dass sich das Augenmerk verstärkt auf energieeffiziente Heizungen und Gebäude richtet. Es ist wichtig für Hausbesitzer, sich über die neuen Richtlinien zu informieren und die Fördermöglichkeiten voll auszuschöpfen.

Mit den Förderprogrammen des Jahres 2024 setzt Deutschland einen starken Anreiz für Hausbesitzer, in die Energieeffizienz und Nachhaltigkeit ihrer Immobilien zu investieren. Durch die Inanspruchnahme der verschiedenen Fördermöglichkeiten können nicht nur die Betriebskosten gesenkt, sondern auch ein wesentlicher Beitrag zum Klimaschutz geleistet werden.

Für potenzielle Bauherren und Sanierer ist es empfehlenswert, sich individuell beraten zu lassen, um die optimale Förderung für ihr Vorhaben zu identifizieren und somit von den finanziellen Vorteilen zu profitieren. Weiterführende Informationen sind auf den Webseiten des BAFA und der KfW sowie in spezialisierten Fachportalen wie Energie-Fachberater zu finden.

*Stand 01/2024: Die Informationen, die in diesem Blogartikel bereitgestellt werden, entsprechen dem aktuellen Kenntnisstand zum Zeitpunkt der Veröffentlichung. Wir möchten darauf hinweisen, dass sich die Regelungen, Gesetze und Vorgaben im Bereich der Energieberatung und Fördermöglichkeiten ständig ändern können. Da dieser Blogartikel möglicherweise nicht alle aktuellen Entwicklungen berücksichtigt, empfehlen wir Ihnen, sich für die neuesten Informationen und Vorgaben zur energetischen Sanierung an die amcad Energieberatung zu wenden.

**Die diesem Blogartikel verwendeten Personenbezeichnungen beziehen sich immer gleichermaßen auf weibliche und männliche Personen. Auf eine Doppelnennung und gegenderte Bezeichnungen wird zugunsten einer besseren Lesbarkeit verzichtet.

Über den Autor

Johanna Hofmann

Johanna Hofmann ist Master of Engineering im Umweltingenieurwesen und arbeitet als unabhängige Energieeffizienzexpertin und Energieberaterin. Mit ihrer Spezialisierung auf die Energieberatung für Wohngebäude sowie für Baudenkmale verbindet sie technisches Fachwissen mit einem besonderen Gespür für den Erhalt historischer Bausubstanz. Als zertifizierte Energieeffizienz-Expertin für Wohngebäude und Energieberaterin für Baudenkmale unterstützt sie Eigentümer:innen dabei, nachhaltige und zugleich denkmalgerechte Lösungen umzusetzen. Mit ihrer Expertise ergänzt sie seit 2022 das Team der amcad Energieberatung und trägt dazu bei, zukunftsorientierte Sanierungskonzepte individuell und praxisnah zu gestalten.